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Marina D

Nordrhein-Westfalen
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Vollblut

Marina D

Nordrhein-Westfalen
Thema: Fragebogen
06.07.2019, 18:12 Uhr

Ich war seit längerem mal wieder Blut spenden.. der Fragebogen hat sich seitdem mal wieder geändert..
U.a. Ist da die Frage:
Hatten Sie in den letzten 4 Monaten Sex mit jemanden der im Ausland geboren ist?

Kann mir jemand die Relevanz der Frage erklären?
Der Arzt wusste es selber nicht..
Konnte nicht nachsehen, weil im PC noch die alten Fragen drin sind..

Danke schön

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Heinz-Gerhard T
Niedersachsen
24.08.2020, 17:16 Uhr

Bei meiner letzten Blutspende beim NSTOB ist mir diese Frage auch aufgefallen und gab Anlass zur Diskussion mit dem Arzt. Ich bin schon fast 30 Jahre mit einer deutschstämmigen Südamerikanerin verheiratet. Ich durfte Spenden. Falls der Arzt anders entschieden hätte, hätte ich mich scheiden lassen. Nicht von meiner Frau sondern vom NSTOB.
Ein link zum Fragebogen
(Achtung: Externer Link) https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.mdr.de/thueringen/nstob-blutspende-fragebogen-100.html&ved=2ahUKEwjstYzWk7TrAhUI-qQKHd_LDr4QFjAAegQIARAB&usg=AOvVaw0EJ2tS3BBXnHWB1pgaV07t


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Michael V
Mecklenburg-Vorpommern
17.08.2019, 05:53 Uhr

ja. diese frage steht neu drin.
ich wurde auch direkt bei meiner jetzigen 101. spende darauf hingewiesen, dass diese frage neu ist.

das drk sieht diese gruppe jetzt offenbar als risikogruppe an und schützt spender und empfänger.

danke für eure ehrlichkeit bei diesem thema.

ich werde weiter spenden.


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Jörg R
Baden-Württemberg
10.07.2019, 01:24 Uhr

Also meines Wissens nach unterscheiden sich die Bögen, mindestens im Layout, hab da mal einen Fragebogen des BRK als PDF gesehen und der sah schon anders aus, als der in Ba-Wü-Hessen.

Ich muss ehrlich sagen, das ich nicht glaube, dass diese Frage hinsichtlich Geschlechtsverkehr mit Ausländern bei meinem Blutspendedienst drinsteht. Da wird eher nach Verkehr mit einer Person, dessen Lebensumstände nicht genau kennt, MSM, Prostitution etc. gefragt.


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Marina D
Nordrhein-Westfalen
09.07.2019, 16:30 Uhr

Ich hätte ein Foto machen sollen.. aber das kann man hier ja auch nicht anhängen..

Die Frage war ein Unterpunkt, zusammen mit noch anderen ähnlichen Fragen.. erinnere mich nicht mehr.
Aber vor oder nach der Frage ob man gegen Geld sex hatte oder als Frau mit einem bisexuellen mann, bzw als Mann mit einem anderen Mann..


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Marina D
Nordrhein-Westfalen
09.07.2019, 14:02 Uhr

@Wolfgang M:

Ich kann mich nur wiederholen, ich war am 4.7. in NRW Blut spenden und die Frage war definitiv drin!
Ich habe doch mit dem Arzt darüber gesprochen.

Ob die fragen einheitlich sein müssen, weiß ich nicht. Habe auch noch keine anderen gesehen


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Marina D
Nordrhein-Westfalen
09.07.2019, 14:00 Uhr

@Jörg:
Dann wäre es natürlich sinnvoll, wenn der Arzt auch weiß worum es bei der Frage geht.. das wusste er nicht.

Für mich ist es dennoch in gewisser Weise diskriminierend.
Man könnte auch allgemein fragen ob man Sex mit einem Risikopartner hatte und Beispiele aufzählen.
Letztlich ist man doch eh auf die Ehrlichkeit der Spender angewiesen.

Ich werde einfach das nächste mal noch mal nachfragen.


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Wolfgang M
Hamburg
09.07.2019, 11:51 Uhr

Gestern war ich zum 40. mal Spenden in Ammersbek bei HH. Diese Frage stand definitiv NICHT im Fragebogen, ebenso bei meiner letzten Spende davor. Ich hatte extra drauf geachtet. M.W. sind die Fragen Vorgaben vom PEI und müssen bundeseinheitlich sein.


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Jörg R
Baden-Württemberg
08.07.2019, 11:31 Uhr

Vermutlich dient das zur Einschränkung von Risikopersonen, ähnlich zu homo- und bisexuellen Männern wie du es bereits angemerkt hast. Es könnte auf die AIDS-Prävention abzielen, da die Bevölkerung von gewissen afrikanischen Ländern beispielsweise eine höhere Prävalenz an HIV-infizierten aufweist als andernorts. Da die Infektionen aber oft erst nach mehreren Wochen wirklich valide nachgewiesen werden können, besteht diese "Frist" hinsichtlich des Geschlechtsverkehrs.

Dass diese Frage allgemein gehalten wurde, soll glaube ich die Vielzahl der Risikopotentiale (also nicht nur eine potentielle HIV-Infektion) aufgreifen, die dann im Gespräch beim Arzt näher aufgeklärt werden kann.

Letztendlich ist das in meinen Augen moralisch in Ordnung, da die körperliche Unversehrtheit des Empfängers höher wiegt, als das Bedürfnis des Spenders zum spenden. Mit einer Zurückweisung eines potentiellen Risikopatienten entsteht diesem kein persönlicher Nachteil, wie es für eine anklagenswerte Diskriminierung erforderlich wäre.