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Martin N Berlin

133Vollblut
BISHER GESPENDET
08.02.2024, 10:30 Uhr

Bei meiner letzten Spende hatte ich gerade einen Hb von 13,5 g/dl. Und das nach einer Menge Taxofit. Vor einem Jahr wurde ich wegen 12,2 g/dl für zwei Monate zurückgestellt. Sonst ist der Hb nicht unbedingt rosig aber okay. Hat der Hb irgendwas mit Winter zu tun, bzw. irgendwelche anderen Faktoren? Da ich seit einiger Zeit müde abgeschlagen, leicht überfordert und gereizt bin, frage ich mich, ob es das Alter (59) oder ein B12-Mangel oder beides ist. Können Mangelerscheinungen im Rahmen einer Blutspende untersucht werden, oder sollte ich zum Hausarzt? Und was sage ich ihm, dass er mein Blut auf Mangel untersuchen soll, bzw. was er untersuchen soll?

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Sebastian B
Baden-Württemberg
12.02.2024, 06:17 Uhr

Und deine Frage zu beantworten: du solltest zum Hausarzt. Bitte deinen Hausarzt ein Blutbild anfertigen zu lassen, was auch den aktuellen Eisenwert enthält. Sprich mit deinem Hausarzt darüber ob auch dein Vitamin B12 Status untersucht werden sollte oder noch andere Punkte abgeklärt werden können.

Das ist die mit Abstand beste Vorgehensweise, da dadurch etwaige Mangelzustände oder sonstige Probleme schnell entdeckt werden und man sie behandeln kann.

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Martin N
Berlin
10.02.2024, 11:17 Uhr

Ich hatte gelegentlich einen niedrigen Hb-Wert, der sich aber meist nach ein paar Tagen erholte, so dass ich auch spenden konnte. Mir ging es auch immer gut, so dass ich gern spenden gehe. Da ich aber letztes Jahr genau auch einen sehr niedrigen Wert hatte, wollte ich fragen, ob es Zusammenhänge mit der Jahreszeit gibt. Bei der Recherche im Internet bin ich dann auf Vitamin B12 und Folsäure gestoßen, die sehr wichtig für die Blutbildung sind. Dass ich mich seit einiger Zeit müde und abgeschlagen fühle und auch leicht reizbar, ließ meinen Hausarzt nie auf die Idee kommen, mal meinen B12-Wert zu kontrollieren, obwohl er weiß, dass ich Blutspender bin. Und dass die Blutspende neben dem Hb auch Vitamine und Mineralien strapaziert, hatte ich gar nicht gewusst. Vielleicht sollte der Spendearzt explizit, besonders ältere Menschen auf Risiken durch die Blutspende hinweisen, besonders, da ein starker B12-Mangel bleibende Schäden hervorrufen kann. Und vielleicht sollte es auch möglich sein, bei Gefährdung dies auch im Blut zu überprüfen. Dies könnte auch engagierte Spender ermutigen, öfter zu spenden, ohne fürchten zu müssen, ihre Gesundheit zu gefährden. Positiv möchte ich bewerten, dass es ja jetzt Eisenpräparate vom Spendearzt gibt, die neben Eisen auch Vitamin C und B12 und Folsäure enthalten, um sicherzustellen, dass das Eisen auch aufgenommen wird. Meine Frage wäre, ob das bei Mangelerscheinungen ausreicht.
Ich habe die Dissertation zur Studie der Charité noch nicht gelesen. Sie scheint aber interessant zu sein und sollte Spendern und Spendeärzten zugänglich sein.
https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/6118/WodarraReUpdateDissertationOnline.pdf?sequence=1&isAllowed=y

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Reiner S
Sachsen
09.02.2024, 07:48 Uhr

Ich hatte gestern 16,6 g/dl und ohne jegliche Einnahme von Tabletten etc. und auch ohne bei der Ernährung bewusst irgendetwas "eisensteigerntes" zu mir zu nehmen.

Jeder Körper ist anders.

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Michael O
Baden-Württemberg
08.02.2024, 15:56 Uhr

@Martin K ... es muss sich absolut niemand was vorwerfen, wenn er auf die eigene Gesundheit rücksicht nimmt. Auch wenn man merkt das man zB. 3 Spenden nicht mehr so gut verträgt ist es Ok kürzer zu treten. 90% der Menschen haben nichtmal eine Spende abgegeben!!!

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Martin K
Bayern
08.02.2024, 15:15 Uhr

Werter Namenskollege. Ich hatte noch nie Stress mit dem Hb-Wert - bin aber früher auch nur zweimal bis max. dreimal im Jahr zum Blutspenden gegangen. Seit ein paar Jahren habe ich den Ehrgeiz bis zu sechs Mal im Jahr zu gehen und das scheint mir nicht gut zu tun. Außerdem bin ich nicht mehr der Jüngste. Ich werde ab sofort nur noch zwei Mal im Jahr gehen. Ich denke, dass ich mir nichts vorwerfen muss. Schließlich habe ich die 100 auch schon hinter mir.

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Elfi Meta Dora G
Niedersachsen
08.02.2024, 13:40 Uhr

Ich durfte leider kein Blut spenden weil mein Blutdruck zu hoch war .

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Gerhard W
Bayern
08.02.2024, 12:14 Uhr

Hallo Martin
Evtl solltest du mal eine blutspende Pause einlegen.. Alles gute und xsundbleim ☘💪☘

Team Nord-Ost
DRK-Blutspendedienst
08.02.2024, 11:20 Uhr

Hallo Martin, bis auf den HB-Wert werden keine weiteren Werte zu Mineralstoffen oder Vitaminen bei der Blutspende erhoben. Daher musst du dich bitte an deinen Hausarzt wenden.

Elke F
Rheinland-Pfalz
08.02.2024, 10:51 Uhr

Der Hausarzt ist der richtige Ansprechpartner. Schildere ihm deine Symptome und deinen Verdacht, dass es was mit der Blutspende zu tun haben könnte. Er wird vermutlich u.a. auch die Eisenwerte überprüfen. Generell musst du deinem Arzt nicht sagen, was er tun soll, das sollte er (eigentlich) selbst wissen und die meisten Ärzte stehen auch nicht so sehr auf Anweisungen ☺️ - wenn es manchmal auch sinnvoll ist....
Gute Besserung

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