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Walter H Nordrhein-Westfalen

166Vollblut
BISHER GESPENDET
19.07.2020, 13:37 Uhr

2012 habe ich während einer Urlaubsreise in China beim dortigen Roten Kreuz in Peking Blut gespendet. Mich interessierte wie es in diesem fremden Land bei der Blutspende zugeht. Nicht anders als hier! In der Fußgängerzone stand ein Spendenbus. Die Anmeldung erfolgte auf kleinen Tischen direkt am Bus auf der Straße. Es musste dort genauso wie hier ein umfangreicher Fragebogen angekreuzt werden. Da ich kein Chinesisch kann, gab es für mich als Langnase ein Exemplar in Englisch. Erstaunlich war für mich, dass ich wählen durfte wie viel Blut ich spende. Es. standen zur Auswahl 200 Kubik oder 400 Kubik Zentimeter. Ansonsten ist es so wie hier Blut fließt in Plastikbeutel und es werden verschiedene Röhrchen als Probe entnommen. Einen großen Unterschied zwischen China und Deutschland gibt es allerdings nach der Spende! In China gibt es ein Paket mit Milchgetränk und dann verschiedene Präsente von zum Beispiel Handtüchern und Waschlappen, wenn kein Rotkreuzabzeichen drauf auf dem Karton könnte man diese auch eben so gut verkaufen, es gab Speicherchips oder es gab verschiedene T-Shirts zur Auswahl. Aber dafür kein Imbiss in Form von Essen oder ähnlichem. Allerdings wurde ich nach der Spende von den Rotkreuzmitarbeitern höflich aufgefordert noch etwas am Spende Mobil stehen zu bleiben. Der Hintergrund war eine umfangreiche Foto Dokumentation das sich am Spendemobil ein Europäer, Langnase, hat Blut abnehmen lassen. Daraufhin sammelt sich immer mehr Menschen um diesen Platz und das Spinnenaufkommen stieg rapide an. Nach dieser Reise war mir klar, auch in einem fremden Land kann man beim Roten Kreuz gut Blutspenden und man lernt ganz viele neue Menschen kennen. Es gibt noch ein unterschied zwischen Deutschland und China: in China darf man nur zweimal im Jahr spenden und mit 55 Jahren wird man ausgemustert! Und noch ein unterschied zwischen Deutschland und China: auch den Chinesen fehlen neue Blutspende da gibt es also keinen großen unterschied zwischen China und Deutschland.

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Dietmar S
Brandenburg
19.07.2020, 14:05 Uhr

Hallo,
wenn man in China nur zweimal im Jahr Blut spenden darf, hätte ich spontan vermutet, das ausreichend Spender zur Verfügung stehen.
Als ich 1992 in Berlin damit angefangen habe, durfte alle Spender*innen nur viermal im Jahr spenden.
Aber wie mag das jetzt in Zeiten von Corona in China aussehen, wo die Blutspendemobile hier in Deutschland im Depot stehen, weil keine Abstandsgebot erfüllbar ist?

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