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Martin K Bayern

96Vollblut
BISHER GESPENDET
15.07.2022, 10:14 Uhr

Ich spende wirklich gerne Blut, weil es auch "von Herzen" kommt. Ich will auch kein Geld dafür - selbst die Geschenke nach der Spende bräuchte ich nicht. Geld kann substituiert werden - Blut nicht. Leider muss ich mich gerade zart aufregen, weil das Rote Kreuz aktuell wieder fundraiser losschickt, um angeblich die ehrenamtlichen Kräfte zu unterstützen. Leider sind die ziemlich stringent, was die Kommunikation angeht. Entweder es ist ein Ehrenamt oder ich will Geld für eine Leistung. Das rote Kreuz hat wimre 60 Mio. Rücklagen und für reinen Gotteslohn arbeitet das Rote Kreuz auch nicht. Wenn ich etwas spenden will, mache ich das freiwillig. Ich will aber nicht an der Haustüre aggressiv zu einer Mitgliedschaft oder einer Spende gedrängt werden.

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Team Bayern
Blutspendedienst des BRK
20.07.2022, 11:52 Uhr

Hallo Martin, vielen Dank für Deine Nachricht und Dein Engagement für die Blutspende! Ich kann Dein Ärgernis verstehen, aber Du müsstest Dich da bitte direkt an das Bayerische Rote Kreuz oder an den Kreisverband vor Ort wenden. Der Blutspendedienst ist eine gemeinnützige GmbH und eine unabhängige Tochtergesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Bei den Blutspendeterminen arbeiten wir mit festen Teams und in enger Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden des BRKs vor Ort. Die Kreisverbände wiederum arbeiten mit dem Ehrenamt zusammen. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Wolfgang M
Hamburg
15.07.2022, 12:48 Uhr

Im Allgemeinen sind das ganz normale Drücker (also Ungelernte, und - sorry - in der Gesellschaft ganz unten), die vom DRK in eine Uniform gesteckt werden um dann Mitglieder oder auch Ehrenamtliche zu werben. Andere Organisationen machen das auch, zB Maltester, Johanniter etc. Man darf nicht vergessen, dass diese Organisationen, wie auch das DRK, auf Spenden angewiesen sind, sie haben ja auch viele Kosten: Fuhrpark, Personal (nicht alle können für Gotteslohn arbeiten, zB Schulbusfahrer, Behindertenfahrdienst etc). Wahrscheinlich werden die Drücker von Ihren Arbeitgebern angehalten, viele Neumitglieder zu werben, da sie dann Prämien erhalten, daher ist die Art und Weise, wie die werben, den Organisationen sicherlich auch nicht recht ... Wer in HH und Umgebung wohnt, kann sich zB auf der Altonale mal ein Bild von den sozialen Diensten machen, hier sind tatsächlich nur Mitglieder tätig, die an den Ständen bestimmt nur für Gotteslohn arbeiten. In anderen Städten gibt es sowas wie die Altonale sicherlich auch ... Manchmal sind die auch auf Stadtteilfesten mit einem Stand oder schaut einfach mal auf deren Homepages. Drücker als Zeitschriftenwerber haben so langsam ausgedient wegen Internet.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
15.07.2022, 10:34 Uhr

Gut, dass du das hier mal vorträgst!!!
Ich denke aber, man kann es nicht verallgemeinern 👍🤷‍♂️

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