Aktueller Beitrag

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Brigitte B Hamburg

5Vollblut
BISHER GESPENDET
01.05.2023, 09:21 Uhr

Hallo zusammen,
beeinflusst die Einnahme von Cinnarizin (vorbeugend gegen Seekrankheit) die Spendefähigkeit?

(Bevor jetzt zig Hinweise auf die Hotline kommen: Ich stelle die Frage bewusst hier, da sie nicht akut ist und die Antwort ja auch andere interessieren könnte.)

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Brigitte B
Hamburg
02.05.2023, 12:27 Uhr

Danke für die Antwort!

Ich würde zwar niemals eine Kreuzfahrt machen, aber eine Blutspendeaktion auf einem Schiff wäre doch mal eine lustige Idee 😀

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Holger K
Baden-Württemberg
01.05.2023, 13:49 Uhr

cinnarizin ist ANTIVERTIGINOSA
Cinnarizin gehört zu den Calciumkanalblockern. Es bewirkt, dass weniger Calciumionen in die Zellen der Blutgefäße einströmen und sorgt so dafür, dass die Gefäße sich weiter und sich die Durchblutung des Innenohres verbessern kann

Spendetauglich wenn keine Beschwerden - also keine Spende auf der Kreuzfahrt mit "seekrank"
Frist nach Absetzen 2 Wochen
keine Spende für Kinder/Schwangere Frist nach Absetzen 2 Wochen

also einfach vor der Spende (auch auf dem Kreuzfahrtschiff) die Einnahme absetzen.

gegegen Seekrankheit hilft übrigens auch Käse oder Zigarre

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Arne S
Niedersachsen
01.05.2023, 11:11 Uhr

Die Hotline ist aber die einzig richtige Antwort. Hier der Hinweis auf der Internetseite des DRK:

Warum gibt es keine ausführliche Auflistung aller Medikamente?

Dies haben wir bewusst so entschieden, denn oftmals ist es nicht das Medikament, das Auskunft über den Rückstellungszeitraum gibt, sondern die dahinterliegende Krankheit. Was wir hiermit meinen? Wenn uns beispielsweise Jemand fragt, ob er nach der Einnahme von einer Ibuprofen Schmerztablette Blut spenden darf, ist wichtig zu wissen, weshalb Ibuprofen genommen wurde: Hatte die betreffende Person Kopfschmerzen oder vielleicht sogar Fieber? Eine Blutspende nach einer Grippe oder einem Fieberinfekt gibt es beispielsweise längere Wartezeiten. Auch bei einer Blutspende nach einer Erkältung gibt es gewisse Sperrfristen, an die sich gehalten werden müssen. Bei anderen Medikamenten kommt es auf die Dosierung an. Um zu verhindern, dass Spenderinnen und Spender durch falsche Informationen im Internet zum Blutspenden kommen, oder dem Blutspenden fernbleiben, bitten wir um eine Rücksprache mit unseren Kollegen, damit diese die richtigen Rückfragen stellen können.
Deshalb ist es wichtig, dass Ihr uns bei Einnahme von Medikamenten vorab direkt kontaktiert. Unsere kostenfreie Hotline steht Euch telefonisch 0800-1194911 oder via Kontaktformular zur Verfügung.

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