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Henrik O Nordrhein-Westfalen

78Vollblut
BISHER GESPENDET
26.10.2023, 21:49 Uhr

Ich wurde grundsätzlich nicht nach Vorlage meines Personalausweises gefragt. Heute wollte mich der Arzt nicht zulassen, ich musste unterbrechen und zum Auto meinen Ausweis holen. Meine Frage, was bezweckt die Vorlage des Personalausweises? Ich will kein Blut klauen, sondern freiwillig abgeben. Was sollte passieren, wenn ein Dieb mit meinem Ausweis zum Blutspenden geht? Was wäre der Antrieb, dies zu tun ? Ich war irritiert, das ich den Ausweis holen sollte

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Peter A. B
Baden-Württemberg
28.10.2023, 09:06 Uhr

Hallo Henrik, inhaltlich wurde ja schon vieles Richtige gesagt bzw. geschrieben. Die Frage bleibt natürlich, warum die Spenden bislang ohne Ausweis möglich waren. Da ist es naheliegend, dass genau diese Praxis bei einer Überprüfung des Spendedienstes aufgefallen ist und alle MA*innen angewiesen wurden, sich an die Vorschriften zu halten. Und das ist dann wohl geschehen...

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Richard S
Berlin
27.10.2023, 22:14 Uhr

Ein Ausweis muss bei Ankunft zur Identifizierung vorgelegt werden. Ebenfalls fragt der Arzt nochmal nach Geburtstag und Name, ebenso wie die Schwester oder der Bruder, der dir das Blut dann annimmt. Es muss sichergestellt sein, dass der Spender der gerade spenden möchte, auch die Person ist. Das dient natürlich dem Empfänger, aber auch dem Spender. Denn wenn bspw. ein Bekannter für dich zur Spende gehen würde, würden seine gesundheitlichen Daten/Werte in dein Profil eingehen und er könnte all deine Daten und Werte abfragen und sich auch ausdrucken lassen. Zudem ist ja in deinem Profil deine Blutgruppe, dein Rhesusfaktor, dein Kellwert und tiefgründigere Blutbestandteile gespeichert, die immer auf den Empfänger abgestimmt sein müssen. Da die Blutgruppe nur am Anfang bei der Erstspende bestimmt wird, könnte ja jeder auf deinen Namen spenden gehen, mit einer völlig anderen Blutgruppe. Die Blutkonserve wird natürlich dann so gelagert und etikettiert, als hätte sie deine Blutgruppe. Nur ist da Blut einer völlig anderen Person und Blutgruppe (mit falschem Rhesusfaktor, Kellwert und Co.) drin und zack, verstirbt derjenige, der eine wichtige OP hat. Also Sicherheit für alle.

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Manuela F
Mecklenburg-Vorpommern
27.10.2023, 14:11 Uhr

Also ich muss jedes Mal meinen Ausweis zeigen, das ist Vorschrift und die Mitarbeiter müssen sich daran halten.

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Reiner S
Sachsen
27.10.2023, 13:45 Uhr

Nach über 70 getätigten Spenden wundert man sich warum man sich mit dem Personalausweis ausweisen muss?

Das muss vorher allerdings sehr viel schief gelaufen sein.

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Andrea-Esther C
Bayern
27.10.2023, 12:45 Uhr

Da gibt es vermutlich hunderte Gründe, warum eine Identifikation notwendig ist. Zum Beispiel ... Herr Müller hat regelmäßig Blut gespendet, weil er sich danach ganz toll fühlt. Dann bekommt er ... sagen wir mal, Prostatakrebs, gibt das dann auch an und wird auf Lebenszeit gesperrt. Und dann fehlt ihm der Kick durch die Blutspende, er geht wieder hin - und meldet sich als "Herr Meier, der noch nie gespendet hat", an und wird wieder zugelassen.
Eine Blutspende soll auch später noch zugeordnet werden, falls mal irgendwann irgendwas passiert - und das geht eben leichter, wenn die Personen eindeutig bestimmt werden können. Wir sind nicht im Kino, wo in "Pearl Harbor" mal eben Blut in leere Colaflaschen abgezapft und direkt an Patienten weitergegeben wurde.

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Patrick P
Nordrhein-Westfalen
27.10.2023, 11:44 Uhr

Es gibt auch Krankheiten, die nicht regulär getestet werden, da sie bei uns einfach zu selten/überhaupt nicht bei uns vorkommen und diese Tests daher nicht sinnvoll sind und nur Zeit und Geld kosten. Daher sehe ich bei sowas schon eine Gefahr bei illegalen Spenden, wenn sowas bekannt ist.
Was ein illigaler Spender davon hätte bleibt auch mir schleierhaft. Ich kann es mir nur unter der Pychologischen Komponente vorstellen. Denkt nur an die Menschen, die es toll finden andere mit HIV etc. zu infizieren…

Von daher ist das schon ganz gut, dass es diese Regel gibt.

Meine Kommentare sind irgendwie ein wenig düster :o

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Holger K
Baden-Württemberg
27.10.2023, 07:11 Uhr

die Begründung für diese regel wäre durchaus spannend.

mir ist unbekannt, ob es in der vergangenheit etwa illegale Blutspenden gab.
Also Spende mit einer anderen Identität.

nur: was sollte dies dem Spender für Vorteile bringen?
und vor allem: worin besteht die Gefahr einer illegalen Blutspende? das Blut selbst wird ja auf wichtige Ansteckungskrankheiten geprüft und der Spender selsbt kann auch nur nach Durchgang durch Labor und Arzt spenden.

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Andrea-Esther C
Bayern
27.10.2023, 01:57 Uhr

So sind nun mal die Regeln - die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises ist notwendig. Wie hast du dich denn bislang ausgewiesen?

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Patrick P
Nordrhein-Westfalen
26.10.2023, 23:08 Uhr

Ich schätze damit wird verhindert, dass jemand mit dem Spendeausweis eines anderen dort hin geht. Denn ich z.B. bin aktuell aus Selbstschutz Gründen gesperrt, was ich ziemlich ärgerlich finde und meiner Meinung nach eher dem Schutz des DRK und nicht meinem dient…. aber so ist es halt und ich muss mich damit abfinden. Manche Menschen machen aber verrückte Dinge wenn sie gesagt bekommen, dass sie etwas nicht dürfen und nicht jeder hält sich an die Regeln oder findet sie sinnvoll. Es gibt bestimmt dutzende andere Beispiele, welche die Leute nicht begreifen und beginnen dumme Dinge zu tun…

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Michael O
Baden-Württemberg
26.10.2023, 22:52 Uhr

Normal ist bei der Anmeldung bereits Schluss mit lustig ohne Perso. Nicht erst beim Arzt und das ist schon mindestens 25 Jahre so. Kaum zu glauben das die am Empfang blind unterschrieben haben für die Identitätskontrolle und das 76 mal....

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Christian S
Bayern
26.10.2023, 22:20 Uhr

Ohne amtliches Dokument - Perso oder Reisepass wirst Du zur Spende nicht zugelassen - selbst wenn Dich einer persönlich kennt bist du verpflichtet dich ausweichen zu können - so sind die Statuen - wenn zum Beispiel der Perso abgelaufen sein sollte wird man nicht zur Sende zugelassen

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