Aktueller Beitrag

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Steffen Z Sachsen-Anhalt

22Vollblut
BISHER GESPENDET
29.01.2024, 14:59 Uhr

Es gibt einen Vorschlag, um Organspendeverweiger zu bewegen. Nach einigen Politikern sollen Sanktionen dabei helfen. Wie ist denn die Meinung hier?

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/organspende-sanktionen-verweigerer-csu-pilsinger-100.html

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Robert H
Bayern
24.03.2024, 13:48 Uhr

ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Mediziner auch für mich als Organspender immer das maximal mögliche unternehmen, wenn man Organspender ist, wenn zum Beispiel ein paar Räume weiter möglicherweise jemand liegt, wo ganz ganz dringend Organe benötigen würde ...

Das ist mein Problem bei der Entscheidung PRO Organspende
da helfen auch keine Sanktionen

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Holger K
Baden-Württemberg
31.01.2024, 12:16 Uhr

Organspende geht nur bei lebenden Organen aber totem Körper (also Hirn).
deswegen wird es nie eine Hirnspende geben - das Hirn muss ja tot sein.

und ja: entscheidend ist:
jeder soll sich entscheiden - und hier wie in den meisten umliegenden Ländern eine Regelung zu treffen "jeder spendet, ausser er entscheidet dagegen" ist total okay.
derzeit ist es andersrum "niemand spendet, ausser er entscheidet dafür"

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Reiner S
Sachsen
31.01.2024, 09:44 Uhr

Sollte ich tod sein, dann darf man gerne meine Organe verwenden.
Nur leider bestimmen Menschen ob ich tod bin oder nicht.
Darin sehe ich das potentielle Risiko für kriminellen Organhandel.

Darum NEIN, solange dieses Restrisiko besteht und das wird wohl immer bestehen.

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Sonja M
Nordrhein-Westfalen
30.01.2024, 23:15 Uhr

Mir scheint, die meisten, die hier kommentiert haben, haben den Artikel gar nicht gelesen. Demnach sollen die Sanktionen nämlich nicht für "Organspendeverweigerer" gelten, sondern für diejenigen, die keine Entscheidung getroffen haben. Ob Ja oder Nein spielt dabei keine Rolle.
Die Leute so dazu zu bewegen, sich überhaupt einmal mit dem Thema zu beschäftigen und ihre Entscheidung zu dokumentieren, fände ich durchaus zumutbar.

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Sebastian B
Baden-Württemberg
30.01.2024, 15:30 Uhr

Holger: Korrekt. Aber glücklicherweise gehört ein Toter nicht dem Staat. Und die Würde eines Menschen gilt über den Tod hinaus. Dem trägt sogar unser Strafrecht Rechnung.

Niemand hat einen Anspruch auf Organe anderer. Ob und in welchem Umgang jemand Organe spendet oder nicht, entscheidet allein jeder individuell für sich.

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Andrea-Esther C
Bayern
30.01.2024, 12:14 Uhr

Man sollte niemanden zu etwas "überreden" - Überzeugen dagegen wäre eine Möglichkeit.
In vielen Ländern gibt es die Widerspruchsregelung - das wäre eine Maßnahme. Wer nicht ausdrücklich widerspricht und eine solche Erklärung unterschreibt, steht damit als Organspender zur Verfügung.
Bonus-Systeme wie bei der KFZ-Versicherung ... klasse Idee, aber ... wenn ich dann sage "OK, mach ich, wenn ich tot bin", jahrelang die Boni kassiere und am Ende dann doch sage "nö, will ich nicht" - muss ich dann die bereits gezahlten bzw. in Anspruch genommenen Boni wieder zurück zahlen, respektive müssen meine Erben ...?

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Holger K
Baden-Württemberg
30.01.2024, 11:53 Uhr

ein toter Körper ist ja nunmal kein menschliches Leben.

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Sebastian B
Baden-Württemberg
30.01.2024, 10:39 Uhr

Holger: ja, Bonussysteme oder auch Malussysteme sind unter anderem bei der Kfz Versicherung üblich. Wir sprechen hier aber nicht von einer Versicherung für einen Gegenstand. Wir sprechen hier von einem Menschen. Wir sprechen vom menschlichen Leben. Und wir sprechen von der menschlichen Würde. Dein Vergleich ist in meinen Augen deshalb in höchstem Maße unpassend.

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Holger K
Baden-Württemberg
30.01.2024, 08:18 Uhr

habe zwar Organspendeausweis - weil ich brauche nach dem Tod meinen Körper nicht mehr. der ist für mich ab dem Zeitpunkt überflüssig.

eine regelung, dass jeder automatisch Organspender wird und bei Wunsch widersprochen werden kann ist hier sinnvoller.

ob nun Vergünstigungen (heir die 10EUR/Monat) sinnvoll sind ist sowieso immer zu diskutieren.
Ist im Prinzip so wie bei jedem Bonussystem (üblich etwa bei Autoversicherung und ähnlich)

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Michael O
Baden-Württemberg
30.01.2024, 00:36 Uhr

Dann dennoch alles Gute.

Ich bin auch für die "tue was, wenn du dagegen bist" Methode. Leider ist der Mensch da etwas träge und ein bewusstes Nein, sonst Ja wäre echt hilfreich. Könnte ja fest auf der Patientenakte / Versichertenkarte vermerkt werden.

Von Sanktionsabzocke halt ich soviel wie von 30er Blitzern bergab...und keine Schule weit und breit.

Was sollte eine Sanktion bringen und ab wann muss die wer bezahlen?? Stirbt man mit dem "Knöllchen" dann passend auf dem OP-Tisch?? Wenn jemanden "die Lichter ausgehen" und er wird erst 2 h später gefunden, ist nix mehr mit Spende...

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Steffen Z
Sachsen-Anhalt
29.01.2024, 21:59 Uhr

Genaugenommen warte ich auch auf ein Organ. Bei mir geht Blut spenden nicht mehr. Genauso bin ich bei der Stammzellspenderdatei raus. Ist leider durch Krankheiten so gekommen.

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Friederike E
Sachsen-Anhalt
29.01.2024, 17:13 Uhr

Es gibt schon eine tolle Lösung und die heißt Widerspruchslösung. Die sollte endlich mal umgesetzt werden.

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Christiane W
Sachsen
29.01.2024, 16:30 Uhr

Deutschland braucht eben Geld, denen geht es sicher nicht um mehr Organspender. Ich selbst habe einen Organspendeausweis, warum soll nicht was noch in Ordnung ist einem Anderen zu Gute kommen, dennoch sollte aber jeder selbst entscheiden, allerdings wäre ich für die Methode das man der Organspende widersprechen muss, wenn man es nicht will, liegt kein Widerspruch vor, sollte jeder als potentieller Organspender gelten. Da ich nach meinem Tod sowieso verbrannt werden möchte ist es doch egal wenn das Eine oder Andere fehlt.

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Reiner S
Sachsen
29.01.2024, 16:00 Uhr

Ich habe 1981 bei uns im Kino den Film "Fleisch" gesehen. Mit Jutta Speidel, produziert vom ZDF.
Beim Thema Organspende habe ich immer wieder diesen Film vor Augen.

Es ist zwar alles klar und sauber geregelt, aber Banküberfall sind auch verboten und stehen unter Strafe und dennoch gibt es welche.

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Sebastian B
Baden-Württemberg
29.01.2024, 15:18 Uhr

Weder der Körper noch Teile eines Körpers gehören dem Staat. Ob jemand Teile seines Körpers nach dem Hirntod (nicht unstrittig) spendet, ist ganz allein seine Entscheidung bzw. die seiner Familie.

Ich empfinde Ekel und Abscheu vor Politikern jedweder Partei, die eine solche Grenze versuchen zu überschreiten.

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Markus M
Nordrhein-Westfalen
29.01.2024, 15:15 Uhr

Organspende da muss jeder selber wissen ob er das machen möchte

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