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Mario L Nordrhein-Westfalen

24Vollblut
BISHER GESPENDET
13.02.2020, 21:37 Uhr

Ich wollte heute, am 13.02.2020, beim mobilen Spendendienst des DRK im Berufskollege Bergisch Gladbach turnusmäßig im kürzest möglichen Abstand Blut spenden, was ich aus Überzeugung und weil es mir gut tut, sehr gerne mache. Dafür bin ich extra früher von der Arbeit weg gefahren. Es hat tatsächlich 1:40 Stunde gedauert, bis ich endlich das Arztgespräch hinter mir hatte, um dann beim Bluttest zu erfahren, dass mein Hämoglobinwert drei Zehntel zu niedrig war und nicht zum Spenden zugelassen wurde. Den Messwert und die Absage muss und kann ich akzeptieren, aber die Reaktion des testenden Medizinmannes spottet jeder Beschreibung. Als ich ihn darauf hinwies, dass es inzwischen schon ein gewisser, vor allem deutlicher zeitlicher Aufwand ist, Blut zu spenden, meinte dieser in einer aus meiner Sicht widerlichen Arroganz nur, dass das eben so sei und ich solle in der Kantine noch lecker was essen gehen. Für mich ein klares: Thema verfehlt.
Fazit: offensichtlich besteht hier ein ausgeprägtes Organisationsproblem.
Bitte, liebes DRK, entstaubt mal eure „Jahrzehnte lang bewehrten Prozesse“, wie sie eine andere Person aus dem DRK-Team im O-Ton nannte und schafft ausreichend Ärztekappazität, auch in Stoßzeiten.
...könnte einen Einfluss auf die Spenderquote haben...

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Michael S
Baden-Württemberg14.02.2020, 17:11 Uhr

Als das Labor noch im Raum der Abnahme war und alle Betten belegt waren hat eine zweite Person kurzzeitig das Labor mit betreut.
Hat das ganze entzerrt.
Wird aber so leider nicht mehr gemacht.

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Elke F
Rheinland-Pfalz14.02.2020, 16:06 Uhr

Ich kann das alles nachvollziehen. Lange Wartezeiten sind blöd. Und wenn man an der letzten Station rausfliegt ist viel Zeit vertüdelt. Kann aber immer pasieren. Wenn der hb Wert vor dem Arzt gemessen wird, kann es sein, dass man wegen zu hohem oder zu niedrigem Puls gesperrt wird. Dann beschweren sich wieder die Leute.
Flexible Abläufe..... Ist sicher schwierig, da es ja immer um standardisierte Abläufe geht. Ist in dieser Szene glaub ich nicht flexibel zu machen.

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Mario L
Nordrhein-Westfalen14.02.2020, 11:58 Uhr

Danke auch für Deinen Beitrag, Michael S.
Ein anderer Prozess, der leider nicht zeiteffizienter ist.
Flexibilität, ein Schlagwort, dass ich herausheben möchte. Ich hoffe, dass es bald im Vokabular des hiesigen mobilen Blutspendendienstes aufgenommen wird und im Spenden-Prozess Anwendung findet.

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Michael S
Baden-Württemberg14.02.2020, 10:06 Uhr

In Bawü haben sie das Labor seit einiger Zeit vor den Arzt gelegt.
Das hat aber an der Wartezeit nix geändert.
Hat nur dazu geführt, dass sich die Schlange beim Labor bildet, weil da nur eine Person sitzt und die 2 Ärzte in der Zeit 'spazieren' laufen.
Ein flexibler Wechsel zwischen Labor und Abnahme, je nach Bedarf wäre logisch, wird aber leider nicht praktiziert.

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Mario L
Nordrhein-Westfalen14.02.2020, 08:47 Uhr

Danke auch für diesen Hinweis, Dietmar S.
Bleibt zu hoffen, dass der ein oder andere verantwortliche Organisator für mobile Blutspendenteam der hiesigen Region mitliest und die Anregungen aufgreift.
Auf jeden Fall nehme ich einen Ausdruck dieser Korrespondenz zu meinem nächsten Spendentermin (alsbald mein Blutdruck wieder normal ist ;-) ) mit.

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Dietmar S
Brandenburg14.02.2020, 08:21 Uhr

Ich spende seit 1992 Blut und kann aus dem Raum Berlin-Btandenburg berichten. Hier wird der Gehalt an Hämoglobin im Blut an der Anmeldung gemessen, wenn man den Fragebogen ausgefüllt hat. Also vor dem Arztgespräch. Und man erhält bei Bedarf eine kurze Aussage der Arztes/der Ärztin, dass Eisentabletten eventuell nötig sind.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemals der Arzt den HB-Wert gemessen hat.

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Mario L
Nordrhein-Westfalen14.02.2020, 08:13 Uhr

Danke für den Hinweis, Helmut S.
Hervorragende Maßnahme!
Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich solch einfache aber praktikable und hocheffiziente Ideen in Deutschland schneller verbreiten ließen und flächendeckend angewendet würden.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen14.02.2020, 04:19 Uhr

Da stimme ich Helmut aus Bayern vollkommen zu!

Helmut S
Bayern13.02.2020, 23:15 Uhr

In Bayern wird seit ca. 2 Jahren die Hb-Messung VOR dem Arztgespräch gemacht. Das hat mir schon einige Stunden sinnlose Wartezeit erspart.
Evtl. sollten die Verantwortlichen in NRW sich hieran ein Beispiel nehmen:

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